SPOTTY
 

Börsenstrom gibt Ihnen die Kontrolle

 
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Strom von der Leipziger Börse

Wir beziehen unseren Strom an der European Energy Exchange (EEX), der größten Strombörse Europas mit Sitz in Leipzig. Dort wird sämtlicher Strom aus Deutschland, Österreich und Frankreich gehandelt. In Deutschland gibt es derzeit keinen Energieunternehmer, der Endverbrauchern Strom zum Börsenpreis anbietet. Anders in Skandinavien und im Baltikum, dort ist es längst üblich, dass Lieferanten Strom zum Börsenpreis plus einer kleinen Marge für die Dienstleitung an die Endverbraucher weiterverkaufen.

Das Gute daran: Börsenstrom ist "tailor-made": Sie selbst bestimmen, wann Sie Strom verbrauchen - und legen damit auch Ihren Preis fest. Sie sind in der Lage, durch Verbrauchssteuerung Kosten zu sparen.

 

 

Wir funktioniert die Strombörse?

Der private und industrielle Stromverbrauch schwankt je nach Tages- und Jahreszeit oder der Wetterlage. Auch das Angebot ist nicht konstant, gerade die erneuerbaren Energien Wind und Solar speisen sehr unterschiedliche Mengen ins Netz. Deswegen hat Strom jede Stunde jeden Tag einen anderen Preis. Und nicht das ganze Jahr lang den gleichen (oft hohen) Preis wie heute in Ihrem Vertrag.

Damit gewährleistet ist, dass der produzierte Strom auch abgenommen werden kann, wurde eine Strombörse eingerichtet. Sie sorgt für den Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage – über den Preis.

An der Strombörse handeln die großen Energiekonzerne, kommunale Stromversoger und Stadtwerke den produzierten Strom. Große Industrieunternehmen, wie beispielsweise Autohersteller, kaufen hier ihren Strom und sichern sich so günstige Preise.

Die Produktion und der Handel mit Strom sind schwer vorhersagbar, und da Strom nicht gelagert werden kann, muss er zeitnah verkauft werden. An Tagen mit viel Sonne oder Wind werden größere Mengen Strom aus Solar- und Windkraftanlagen ins Netz eingespeist. Dann sinkt auch der Tagespreis für Strom.

Das kann so weit gehen, dass der Preis sogar negativ wird, also so rapide fällt, dass die Anbieter ihren Abnehmern Geld zahlen müssen, um ihren Strom loszuwerden. Allerdings ist es nicht so, dass diese negativen Preise an der Strombörse auch beim Verbraucher ankommen. Viele Anbieter binden ihre Kunden mit langfristigen Verträgen und Festpreisen, dort sind Negativpreise nicht vorgesehen. Anders übrigens als bei Spotty. Bei uns können Sie jederzeit kündigen - oder zu einem günstigen Tarif einsteigen.

Privatleute können nicht selbst an der Strombörse handeln. Mit Spotty haben Sie trotzdem Zugriff auf die günstigen Preise an der Strombörse und können von Überkapazitäten bei guten Wetterlagen profitieren. Wir sorgen dafür, dass Sie Ihren Strom immer zum Markt-Preis nutzen.

 

Günstiger Strom von der Börse für Ihr Zuhause

Mit Strom zum Börsenpreis können Sie Ihren Verbrauch ganz individuell an die Preisschwankungen des Marktes anpassen – und dabei richtig Geld sparen. Ganz nach dem Motto: Ich weiß, dass mein Strom morgen günstiger ist als heute, also stelle ich morgen lieber die Waschmaschine an. Wie das funktioniert? Kinderleicht: Am so genannten Spot-Markt der Strombörse in Leipzig handeln Konzerne bis 12 Uhr mittags mit Strom, der von den Erzeugern direkt am nächsten Tag geliefert wird. Der Preis des Stroms steht somit immer schon für den Folgetag fest. Diese Info können Sie als Börsenstrom-Kunde jederzeit einsehen, zum Beispiel über eine App auf Ihrem Smartphone - und dann entscheiden Sie, wann die Waschmaschine am preisgünstigsten laufen soll.

Sie möchten wissen, wieviel Strom Sie zu welchem Preis verbraucht haben? Gern! Wir berechnen für jede Stunde, wieviel Sie verbraucht haben und wie hoch der jeweilige Börsenpreis war. Sie können unsere Zahlen jederzeit mit denen von der Börse überprüfen, denn wir vermitteln Ihnen den nackten Markpreis.

Auch wenn Sie keinen so genannten Smart Meter - also einen intelligenten Stromzähler -  haben, funktioniert die tagesaktuelle Strompreis-Analyse zumindest näherungsweise. Denn die Stromversorger erstellen ein sogenanntes Standardlastprofi (SLP). Darin ist zu sehen, wie sich der Stromverbrauch etwa in Privathaushalten über den Tag verteilt. Wir nutzen dieses SLP und berechnen Ihnen – solange Sie keinen Smart Meter haben – den Börsenpreis, wie er zu der jeweiligen Zeit an der Börse gehandelt wurde. Mit einem großen Einsparpotential.

Der Gesetzgeber rüstet um:
Was Sie über intelligente Stromzähler (Smart Meter) wissen sollten

Börsenstrom lässt sich optimal mit einem intelligenten Stromzähler, einem sogenannten Smart Meter, nutzen. Das digitale Messsystem ist in der Lage, den Stromverbrauch unterschiedlicher Geräte eines Haushalts in Echtzeit zu erfassen und hilft Ihnen, gezielt Strom zu sparen. Da die Daten digital an den Messstellenbetreiber übertragen werden, gehört auch das Ablesen vor Ort der Vergangenheit an.

Seit dem 1. Januar 2017 werden Smart Meter in Deutschland bereits schrittweise eingeführt, denn für Haushalte und Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von mehr als 10.000 Kilowattstunden ist der Einbau laut dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende verpflichtend. Aber auch private Haushalte mit einem Jahresverbrauch von mehr als 6000 Kilowattstunden müssen ab 2020 mit einem intelligenten Messsystem ausgestattet werden.

Sie als Verbraucher können einen digitalen Stromzähler anfordern, Ihr Netzbetreiber ist dann dafür zuständig, ob und wann Sie ihn bekommen. Oder sie wenden sich an einen freien Anbieter, die diese Smart Meter auch schneller und einfacher anbieten. 

 

Die Energiewende braucht den Börsenstrom

Die Energiewende ist beschlossene Sache, und wir alle haben jeden Tag die Chance, im Sinne einer sauberen und lebenswerten Umwelt daran mitzuwirken. Erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne spielen hier eine wichtige Rolle: Gibt es viel Wind und Sonne, gibt es auch mehr erneuerbaren Strom. Das Gute daran: Wir alle können unseren täglichen Verbrauch entsprechend anpassen - wenn wir nur den richtigen Impuls bekommen. Diesen Impuls liefern uns die Börsenpreise. Gibt es viel Sonne und Wind, sind die Preise niedrig und wir können die Maschinen laufen lassen. Steigen die Preise, fahren vor allem die Kohle- und Gaskraftwerke ihren Betrieb hoch - also könnte man mit dem Waschgang eventuell ein paar Stunden warten. So schaffen die Börsenpreise den Markt für erneuerbare Energie.